Sonja Klaaßen, 48 Jahre, verheiratet, 3 Kinder

20 Jahre Mutter sein, und nun?    War das jetzt schon alles?

Ich besitze eine abgeschlossene Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau im Fotofachhandel. Mit der Geburt meiner Kinder habe ich, wie so viele Frauen, meinen Beruf aufgegeben.

20 Jahre verwöhnte ich die die Familie, pflegte unseren riesigen Garten, arbeitete in Mini-Jobs, pflegte Angehörige, engagierte mich freiwillig, war Elternvertreterin im Kindergarten und später auch in der Grundschule und den weiterführenden Schulen und habe nebenbei freiberuflich als Fotografin für Hochzeitsfotografie, Einschulungen und Referenzobjekte gearbeitet.

Meine Kinder sind jetzt erwachsen und Aufgaben in der Familie fallen weg. Was fange ich mit meiner freien Zeit an? Kann ich noch etwas anderes? Und wenn ja, was?

Nach dieser langen Familienphase hatte ich das Bedürfnis, wieder etwas für mich zu tun. Anerkennung zu bekommen, geachtet zu werden und natürlich, was mir besonders wichtig ist, auch neue soziale Kontakte zu knüpfen. Der Verdienst spielte bei mir eher eine untergeordnete Rolle.

Man kann sagen, mir ging es körperlich gut, aber psychisch war ich unzufrieden.

Durch eine Freundin erfuhr ich von Gwendolyns Coaching. Erwartungen hatte ich keine. Bin einfach naiv darauf losgegangen!

Wenn man lange zu Hause war, glaubt man nicht an einen beruflichen Wiedereinstieg.

Gwendolyn hat mich eines Besseren belehrt. Der Gewinn für meine Persönlichkeit war enorm. Vor dem Kurs war ich unsicher und traute mir nichts zu. Jetzt bin ich wieder selbstbewusst und weiß, da geht ja doch noch was! Auch in 20 Jahren Muttersein sammelt man Arbeitserfahrungen und mein Lebenslauf füllt doch unerwartete 2 Seiten. Ich rede wieder wie ein Buch, kann auch mein Umfeld zum Umdenken motivieren und besitze perfekte Bewerbungsunterlagen.

 

Das Coaching blieb bei mir nicht ohne Erfolgserlebnis. Ab dem nächsten Monat werde ich als Büroangestellte in einem neueröffnenden media@home Studio arbeiten. Zurzeit helfe ich bei den Vorbereitungen und der Planung.

Mein berufliches Ziel wird sein, unabkömmlich im Betrieb zu werden!