Wie Du durch Wachstum zu deiner persönlichen Freiheit findest

Eigentlich bin ich unzufrieden bei der Arbeit. Meine Beziehung läuft nicht mehr richtig. Ich fühle mich unwohl in meinem Körper. Irgendwie fehlt mir was in meinem Leben.
Ich sage viel zu oft ja, obwohl ich nein sagen will.

Aber trotzdem ändere ich nichts. Wir haben uns eingerichtet. Der Zustand macht mich nicht glücklich, aber ich bin auch nicht unzufrieden genug, um etwas zu ändern. Im Stillen gibt es vielleicht sogar die Hoffnung, dass von außen etwas passiert, so dass sich alles zum Guten ändert. Vielleicht träumen wir von der Fee, die uns unseren Wunsch im Schlaf erfüllt.

Wieso ist das so? Eigentlich wissen wir genau was zu tun wäre. Im Kopf sind wir den Plan schon häufig durchgegangen. Wir haben uns ausgemalt wie schön das Leben sein könnte. Aber in der Realität drehen wir uns im Kreis, reden uns die Situation schön.

Wir stecken in der Komfortzone fest.

Die Komfortzone ist ein Wohlfühlbereich in dem wir uns eingerichtet haben. Hier haben wir Routine, fühlen uns sicher und kennen uns aus. Feste Abläufe, immer wiederkehrende Aufgaben, Routine. Wir wissen Bescheid.

Wenn nun jedoch Unzufriedenheit dazu kommt und der Wunsch etwas zu verändern, dann ist es genau diese Zone, die uns festhält. Wer mal versucht hat sein Ess- oder Bewegungsverhalten zu verändern, selbstbewusster aufzutreten, Nein zu sagen oder für sich einzustehen, der weiß, welche Herausforderung darin stecken. Wir wollen wachsen und doch stecken wir in alten Verhalten und Denkmustern fest.

Du kannst dir das vorstellen wie eine Pflanze, die in einem Blumentopf gepflanzt ist. Sie möchte wachsen, doch sie kann sich nur so weit ausdehnen wie der Topf groß ist. Manchmal sind wir aus diesem Topf herausgewachsen. Wir wollen mehr. Wollen uns verändern und haben Lust zu wachsen. Die Komfortzone hält uns zurück sowie der Topf die Blumen. Alte Gewohnheiten, alte Denkmuster an denen wir noch festhalten, obwohl wir schon das Ziel vor Augen haben. Nun brauchen wir den Mut die Grenzen zu sprengen und den nächsten Schritt zu gehen.

Wir wachsen nur außerhalb der Komfortzone

Die Komfortzone ist schön, Doch wir wachsen nur außerhalb. Ich weiß noch als ich mein erstes Seminar gehalten habe, mein erstes Webinar und meinen ersten Vortrag vor 400 Leuten. Und ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, wie ich mich im Vorfeld gefühlt habe. Es war eine Mischung aus Aufregung, Adrenalin und immer wieder auftretenden kleinen Zweifeln. Trotzdem wollte ich diese Situationen meistern. Ich hatte mein Ziel klar vor Augen und stellte mich diesen Situationen.

Und es war jedes Mal danach das Gleiche. Nachdem ich die Situationen angegangen war, stellte sich das gleiche Gefühl ein: Stolz. Ich merkte, dass ich ein Stück gewachsen bin. Die Angst, die ich mir vorher ausgemalt hatte, war fast weg. Oft bauschen wir uns neue Situationen auf und machen es uns kompliziert. Wenn wir es dann aber gemeistert haben, kommt oft der Ausspruch „Das war ja leichter als gedacht. Warum hatte ich bloß so eine Angst davor. Hätte ich es doch mal früher gemacht.“

Es lief auch bei mir nicht gleich von Anfang an perfekt. Jeder Experte fängt als Laie an. Doch jede einzelne Situation hat mich mutiger gemacht und meine Komfortzone vergrößert. Innerlich und äußerlich. Das nächste Mal fiel es mir schon viel leichter und beim 3. Mal fühlte ich mich schon fast wie ein Fisch im Wasser.

Wenn du etwas verändern willst im Leben und Du bist dann an dem Punkt, wo Du zu Dir sagst: Ich habe keine Lust mehr unzufrieden und ängstlich zu sein. Ich will mich nicht mehr verstecken. Genau dann ist es an Deiner Zeit die Komfortzone zu erweitern.

Meine 2 Tipps

 

  1. Entscheide Dich aktiv dafür Deine Komfortzone zu erweitern. Mach Dir klar: Jetzt kommt etwas Neues. Jetzt darfst du wachsen. Und freue Dich darauf zu wachsen.

 

  1. Glaube an Dich! Erinnere Dich aktiv an Situationen in Deinem Leben als Du etwas Neues gemacht hast. Eine wichtige Abschlussprüfung, Deinen Führerschein, der erste Tag bei der neuen Arbeit, Dein erstes Date, Deine erste Liebeserklärung, das erste Mal Deine Meinung vertreten hast oder das erste Mal vor Menschen geredet hast. All das sind Beispiele für Situationen in denen Du gewachsen bist. Hol Dir diese Erinnerungen hervor. Du hast sie gemeistert und bist bereits gewachsen.

 

Was hast du in Deinem Leben alles schon gemeistert? Sei stolz auf Dich. Oft ist es uns gar nicht bewusst. Vor der Situation machen wir uns einen großen Kopf und im Anschluss vergessen wir es wieder und es wird zu einer Selbstverständlichkeit. Viel einfacher fällt es uns, uns daran zu erinnern was nicht funktioniert hat und was wir noch nicht können.

 

Jetzt ist Deine Zeit. Was möchtest du erreichen? Welcher Herausforderung möchtest Du Dich stellen?

 

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dir bewusst machst, dass Du bereits alles in Dir hast um Dein bestes Leben zu leben.

 

Deine Gwendolyn